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3 Wochen durch Mallorca und Ibiza mit dem Motorrad im Mai 2010


Unsere erste Etappe ging direkt von Zuhause (dank Martin und Geli sind wir heil und gesund abgereist...) bis nach Alicante. Dort eine Übernachtung und am nächsten Tag gleich weiter nach Denia auf die Fähre um 17.00 Uhr nach Palma de Mallorca (ca 5 Stunden Fahrt).
Mit uns, allerdings nur bis nach Ibiza, fuhren ca 20 Harleys - NEID! zu einem Harleytreffen .... Ich will auch eine...!

die Katherdale von Palma

In Palma sind wir 2 Nächte geblieben und sind durch die Stadt gebummelt. Es ist alles sehr gepflegt hier, aber auch sehr touristisch.


In einer kleinen abgelegenen Seitenstrasse, unter einem großen Baum, hörten wir plötzlich spanischen Gesang.
Ein Spanier sang aus vollem Herzen wunderschöne alte Weisen von Liebe, Abschied und Schmerz - wundervoll!


Inmitten grüner Hügel liegt das Castell de Bellver.
Das Schloss wirkt wie eine Burg, statisch, wie eine Festung mit Türmen.


Von hier aus hat man einen einmaligen Panoramablick auf den Hafen und die Stadt.


Es ist das einzige erhaltene Rundschloss Europas. Im 14. Jahrhundert diente es den Königen hauptsächlich als Sommerresidenz.
Heute beherbergt das Castell ein Museum.


Wir haben uns von Palma verabschiedet und fahren Richtung Westen.
In Peguera finden wir ein sehr süßes kleines Hotel im Familienbetrieb. Villa Columbus. Preiswert und gepflegt.

Von hier aus machen wir in den nächsten Tagen unsere Tages-Ausflüge.


Zum Beispiel entlang der wunderschönen West-Küste der Insel.
Die Strasse ist sehr gut, sehr kurvig und bietet phantastische Ausblicke auf die steil abfallende Felsenküste und das dunkelblaue Meer.

Kartäuserkloster von Valldemosa Kartäuserkloster von Valldemosa

So besuchten wir das Kartäuserkloster von Valldemosa.
Von außen ein recht unscheinbarer Bau, doch wenn man erst einmal die Terrasse von Klosterzelle Nummer zwei betreten hat, ist man wie verzaubert.


Die Terrasse ist eine grüne Oase mit kleinen verwunschenen Ecken und Nischen, einer bunten Blumenpracht, dem Duft von Zitronen- und Orangenbäumen und kleinen Goldfischen in einem charmanten Wasserbecken.


Während eine leichte Briese weht, genießt man den atemberaubenden Blick auf die mallorquinische Bergwelt.

der Eingang zu den Gärten von Alfábia

Dann sind wir gleich weiter gefahren zu den Jardines de Alfábia
Was für eine traumhafte Anlage!


Der arabische Wesir Ben-Abet ließ dieses zauberhafte Anwesen im 12. Jahrhundert für seine Lieblingsfrau Alfábia errichten.

Der ehemalige arabischer Gutsbesitz verfügt über ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für die vielen, für Mallorca an sich untypischen Pflanzen.

Abgerundet wird diese botanische Vielfalt durch dekorative Laubengänge mit Wasserspielen, Brunnen und Teichen.

Das Gutshaus ansich stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt heute ein Museum.


Egal wo man gerade steht und wohin man blickt, hier ist es romantisch und ein bisschen wie in einer anderen Welt.


Wir bummeln durch die Strassen von Deiá - das sehr hübsche und exclusive Künstlerdorf von Mallorca.


Eigentlich wollten wir hier einen alten Freund besuchen. Aber wir konnten nach 20 Jahren sein Haus nicht wieder finden...


Ich hab' einen Wauwi gefunden, der sich auch streicheln läßt.


Auf unserer kleinen Finca südlich von Manacor, die wir für die nächsten 5 Tage gemietet haben, ist die Welt noch in Ordnung.
Hier mitten auf dem Land, zwischen weiten Feldern und Wiesen, dem Glockengebimmel von Ziegen und Schafen fühlen wir uns wie im 7. Himmel.

In mir keimt eine Idee: eine Finca auf dem Land, mit Eselchen, das wäre es doch....!? Claus ist ebenfalls vom Landleben infiziert.


Aber nun müssen erst einmal die beiden süßen Esel Schröder und Felipe gefüttert und gestreichelt werden.
Mit einem zarten "Hiiiaaaa" werde ich begrüßt.


Heute machen wir einen Ausflug in den Norden von Mallorca, zunächst fahren wir nach Artá.
Es ist recht warm und eigentlich zieht es uns heute ans Meer.
Darum beschließen wir nur kurz die Stadt mit dem Motorrad zu durchqueren und dann gleich die Festung s'Almudaina d'Artà zu besichtigen.

Das Gebiet von Artà wurde zur Zeit der islamischen Herrschaft Yartan (arabisch für „Garten“) genannt.
Heute sind von der Wehranlage nur noch die Umfassungsmauern erhalten, im Inneren der Anlage steht die Wallfahrtskirche Sant Salvador d'Artà.


Ein süßes Brautpaar bittet uns, unser Motorrad als Kulisse für einige Hochzeitsfoto benutzen zu dürfen. - Na klar..!



Dann geht's ab an den Strand.
Wir genießen einen Ausflug an den weißen Puder-Strand von Alcudia und Port de Pollença.


Weiter Richtung Norden finden wir direkt an der Strasse dieses Traumgebiet zum Kitesurfen.



Wir machen eine lange Pause um den Jungs und Mädels beim Ritt über die Wellen zu zusehen.


Nun schlängelt sich die Strasse durch die Felsen immer weiter Richtung Nordkap.
Wir halten noch einmal an einem besonders schönen Aussichtspunkt und blicken aus großer Höhe auf das tiefblaue Meer.



Der Weg war das Ziel, könnte man sagen. Denn die nördlichste Spitze von Mallorca war nicht besonders sehenswert.
Wir fahren die geschwungene Strasse zurück und haben bei der Abfahrt den Panoramablick auf die Hügel und Täler unter uns.



Nach einem gemütlichen abendlichen Drink in Port de Pollença genießen wir den letzten ruhigen Abend auf unserer Finca mit den Eselchen...


Denn schon am nächsten Tag geht's auf nach: "IBIZA!"


Ach Du meine Güte und hier ist nun "SHOPPEN" angesagt. Es gibt ja keinen Laden, auf der Insel, in dem ich nicht drin war...


Hier hat es mir am besten gefallen. Der Hippimarkt bei Santa Eulalia. Ein Traum.....!
So vergehen die 3 Tage auf der Insel mit den vielen Erinnerungen wie im Flug.


Kleine Erfrischung!
Der Hippimarkt ist riesig im Vergleich zu vor 20 Jahren, als wir hier viele schöne Urlaube verbracht hatten.



Und schon heißt es "An Bord!" denn der Urlaub neigt sich dem Ende.


Unterwegs bleiben wir noch zwei Nächte in einem kleinen Ort und genießen den Strand.



Und den süßen Köter des Nachbar-Restaurants.


Noch ein letztes Bild zur Erinnerung und "TSCHÜSS" bis zum nächsten Jahr.




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